Poesie ist mein Lied, ist Gebet, ist mein Sinn. Sie ist wie der Same, vom Vogel und dem Wind getragen, hin, zur reifen wartenden Erde...

Der verkauften Erde gerastertes Land,
in endlosen Meridianen von Menschen Hand,
das Land, der Mächte Untertan auf Zeit,
wir glauben noch immer an der Güter Ewigkeit.
Es wartet auf Regen, den göttlichen Segen,
auf Stürme und Wellen die seine rotbraunen Häute aufquellen,
bis das von unten her neue Kräfte auferstehen
und jenen plastischen Jahrhunderte Boden umpflügen.
So viele werden wieder zu Fuße gehen
und neues Grün den Erdball übersäen.
Ist es Zeit zum Rückzug oder Zeit für etwas einzustehen?
Sind die Gebirge meine Zuflucht,
wenn die Erde liegt in Wehen?
Bewegung oder stilles stehen,
Begegnung oder Einsamkeit.
Dann
werd ich horschen,
auf dein Rufen
und suchen
deiner Wunder Einfalt weit.

Don´t be afraid of physical pain
you don´t have to fear of letting go
Just keep on breathing
than everything is relaxing

Don´t be afraid of someone else
you don´t have to fear life that surrounds you
Just turn your light on
and wisper forgivness to all what is dark

Don´t be afraid of the chance and the future
and don´t be afraid of the forces of nature
Just stand like a rock
in the power of your presence

Don´t be afraid of coming back home
there you don´t have to fear of being just you
Just trust in the flow
that will set your heart free

Schicht für Schicht
in ein Leben
getragen
von Erinnerung und Wind
sich windende Kreise
ins unendliche reichend
meinen Stamm durchströmt heiliger Pulsschlag
alles verbindend
in mächtigen Ringen
Werden und Vergehen
geleimt, gepresst, geschlagen
bist du wie ich
du Seelenauge
Spiegel meiner Schatten
Heilung tut weh
und kostet klare Entscheidungen
Schicht für Schicht in ein Leben
gehalten
von den Mächten die uns segnen
denn was sich berührt
atmet

Mein Ort ist da,
wo ich Unterstützung bin und bekomme,
wo ich an der Schwelle grad steh,
wo ich Freunde hab unter der Sonne
und dem Mondschatten folge und geh.

Feuer Feuer
Ich hol dich wieder
Bring dich Heim in unsren Kreis
Brenne alle Sorgen nieder
Schenke Klarheit, Wärme, Schweiss
Feuer Feuer
Du bist mein Spiegel
Deinem Geist sing ich dieses Lied
Dein Licht kennt keinen Riegel
Mein Herz dich nie mehr übersieht.

Da stehst du nun
brauner Bruder
starkes ich
im goldenen Wesen
was grad ankert
Genesung in unserem Blick
Wunder der Umarmung
Herzschlag
Saat

Da stehst du schnaufend
brauner Bruder
Wo bist du gewesen
was hat dich herumgetrieben
flüsternde Raben
goldene zahl
Menschwesen
Sieben

Ich lieb dich
das sag ich
ist alles der Grund
das Finden
erfunden
aus der Stille hervor

Nun
zitternd stehn wir zusammen
entschieden
im rauchenden Nebel
aus deinem Mund

Wir erschufen Berge auf einst uralten Wäldern, Oasen in Wüsten und Inseln im Ozean.
Wir wurden Meister der Nachahmung, des Wissens Geschwindigkeit und alle rennen gegen die Zeit.
Wir machten uns alles Leben zu eigen, mordeten überall da wo es ging, unendlich und einmal verlernten die Einfachheit, das Glück, den Einklang mit Allem.
Wir Brüder, wir Schwestern, solang ist es noch nicht her.
Wir können uns jetzt entscheiden, in welche Richtung wir uns drehen, stehen und langsam wieder anfangen zu gehen – singend, betend die Hoffnung vor uns her.
Wir können uns wiederfinden, uns verbinden, gesunden, wieder starke Familien gründen und Eins sein mit dem weiten Land.
Wir können aus unseren Fehlern lernen, Fleisch und Blut dürfen wieder zu Erde werden, Gewässer und Atem wieder rein. Die Wälder lassen wir wachsen.
Wir dürfen dann immernoch so reich und genährt sein.

Geheiligtes Land der breiten Wälder, ohne Straßen und Maschinen.
Möge niemand deine Ruhe stören.
Mögest du für immer Atem sein, für alle die die von dir atmen.
Ihr Meeres- und Steppenvolk, seit klug und schnell, damit ihr den großen Jägern entkommt, die selbst nicht fühlen können wer sie sind.
Möge der Mensch wieder körperlich jagen und jemand sein, der seiner Beute in die Augen blickt, um sich selbst darin zu erkennen.
Möge er sein Gegenüber fühlen und alles was da lebt wie er, als von Natur aus frei Geborener.
Dabei ist das Land so schön, da wo noch keine Raster und Linien gezogen sind.
Mögen der Schneegebirge Gipfel, uns noch lange durch die kühlen Sommerwinde erfrischen.
Möge das Land was niemand gehört und niemand besitzt, gesegnet sein und seine Dienste für alles Leben.

Kämme, Falten, Täler, Höhengrate
Schneefelder, Wälder, Wüsten, Ebenen, Hügel, Narben
Mäander, Risse, Raster und Atem zwischen weitem Blau.

Blauer Planet,
wenn du dich veränderst, veränder ich mich auch,
oder löse mich auf,
erlöse mich und dich,
auf deiner wunderschönen Erdenhaut.
Eine Weile möcht ich noch überdauern,
dich sehen und fühlen,
für noch viele Kinderlachen und zum Segen.

Abendstunde, hüllt alles in Schlaf
außerhalb der Städte Hast.
In Träumen, find ich meine Rast,
Kreise eine halbe Runde weit
und wenn ich erwach,
ist alles Licht.

Ich bin die Tulpe
die da wächst vor den Mauern von Auschwitz
zwischen meinem rot und den Geschichten
liegt die Schwere der Zeit
begraben

Ich bin die Tulpe
die all das nicht sah
ich wachse jetzt im Hier
sehe Sonne, Regen und der Nächte flimmernde Sterne

Ich bin der Frieden
der da blüht den Menschen zur Hoffnung
und dem Leben als Zeichen

Manches Mal
will ich nicht sehen soweit
will bloß fühlen,
die nackte Haut des Steins und des Baums,
der Rinde, des Flaums
der da still weht vor mir im Wind.
Einfach Form und Temperatur deiner Seele erspüren
ist genug
ist soviel
Unergründlichkeit