Ich glaube das wir Menschen auf der Erde die gleichen Prozesse des Universums, längst vor allem Leben und unserer planetarer Existenz immerwieder neu durchleben. All die Prioritäten zwischen extremem Chaos und extremer Ordnung. Gott erschafft uns und alles Leben auf der Erde nach seinem Ebenbild. Alles was ich bin und wie ich mich verhalte ist Spiegel der grossen Schöpfung des weiten Alls. Durch Nachahmung von Naturwesen und Phänomenen sind wir überhaupt erst soweit gekommen, wo wir als Art jetzt sind…über das Meer zu anderen Kontinenten, auf die höchsten Berge bis zum Mond und wieder zurück. Dank unserer Erde, den Metallen, Mineralien, Elementen sind wir soweit gelangt.

Mit dem Tag wo der erste Mensch die Erdatmosphere überschritt, hat unsere Wahrnehmung auch einen grossen Shift gemacht. Wir haben uns physikalisch in ein Extrem entgegen die irdische Gravitation bewegt, was uns Menschen auch eine Disbalance innerlich mit sich brachte. Schweben in den Himmeln, Träumen von fernem Leben, das Bewusstsein weit entfernt von der Realität die unter unsren Füssen ist. Gleichzeitig der enorme Ausstoss von CO2-Emissionen in die Atmosphäre. Wir holten der Erde ihre Ölspeicher an die Oberfläche, für unsere Bewegung, unser schnelles Leben. Es ist als wenn jede Menge Vulkane seit den letzten zwei Jahrhunderten explodieren, die das Erdklima verändern, wie zu Urzeiten, Folgen dieses Ungleichgewicht mit uns selbst und der Umwelt. Und dann auch die Atombomben, der Kalte Krieg der grossen Mächte…. Wir sind zur Sonne geworden, schiessen Partikel Vulkangleich aus der Kraft der Tiefe (des Erdöls) hinaus ins Weltall. Unsere erweiterten Augen. Ich würde das Zeitalter in dem wir leben als Neo-Vulkanisches Zeitalter beschreiben.

Je tiefer wir in die Tiefen des Universums eintauchen umso weiter schauen wir zurück in die Zeit. Je weiter wir also blicken (in die sogenannte Zukunft), desto weiter blicken wir tiefer in die Erdgeschichtliche Vergangenheit und holen diese unwirtliche Gegenwart und Klima wieder hervor. Wir drehen die Zeit zurück und nutzen all unsre Kreativität dafür. Wie können wir wieder mit der Zeit gehen? Nicht zu schnell wie es heutzutage gängig ist? Wie können wir uns wieder als Gesellschaft mit der Umwelt zusammen bewegen? Dann können wir sie auch nicht mehr übersehen. Ich glaube nur mit der selben Kreativität und Erfindergeist, der uns Menschen dahin brachte wo wir jetzt sind, können wir wieder Boden und ein Zentrum für uns finden.

Mein Leben zwischen diesen Ringen ist ein Kleid aus Leiden. Lass mich wieder nackt da stehen vorm Baum der Erkenntnis, der süßen Frucht zu entbehren. Zusammen, im Paradies, unwissend und wissend zugleich, zeitgleich mit den Dingen, Bewegung auf den Ringen, selber in ihnen zu sein. Verkörperung des Tierischen, pflanzlich, menschlich, mineralischen…

Welcher Zustand in uns Menschen beschreibt die Leere, das Vakuum im weiten Universum? Was das Unsichtbare, wo jene Kräfte der Schöpfung walten? Wie können wir gemeinsam nach vorne gehen? Wie? Spielt uns der Planeten Umlaufbahn die Wendekraft zu, die uns Möglichkeit zum loslassen, zur Umkehr auftut? Hilft sie uns vielleicht wie der abnehmende Mond, der uns reinigt, und Entspannung schenkt?

In diesen Stunden, Tagen, Monaten, Jahren fliesst alle Weisheit zusammen, die der Menschheit Bewusstsein je streifte. Altes und Gegenwärtiges Wissen verschmelzen wie Mann und Frau im Akt der Liebe. Es steht eine Geburt bevor in weiter Nähe, ich weiss nicht ob wir sie in dieser oder einer anderen Form erleben werden.